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	<title>Catara</title>
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		<title>Freies Schiff</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 19:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JollyOrc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Background/Handout]]></category>
		<category><![CDATA[See der Tausend Inseln]]></category>

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		<description><![CDATA[Stolz schnitten die beiden Bugs durch die Wellen. Leise knarzte es hier und da im erwachten Gebälk. An Deck mischte sich das Gelächter von Kindern in das Pfeifen des Windes durch das Gewirr der Aufbauten. Hier und da waren Kochfeuer in den so lange erkalteten Herden, zog der Geruch von Leben über das Schiff. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stolz schnitten die beiden Bugs durch die Wellen. Leise knarzte es hier und da im erwachten Gebälk. An Deck mischte sich das Gelächter von Kindern in das Pfeifen des Windes durch das Gewirr der Aufbauten. Hier und da waren Kochfeuer in den so lange erkalteten Herden, zog der Geruch von Leben über das Schiff.</p>
<p>Und im großen Obelisken, da wo einige nicht zu Unrecht die Seele des Schiffes vermuten werden die Veränderungen begutachtet.</p>
<p>Es ist gut so, endlich ist man wieder Teil des Lebens.</p>
<p>Es ist gut so, der Würgegriff ist endlich abgeschüttelt.</p>
<p>Es ist gut so, es leben wieder Menschen auf dem Schiff..</p>
<p>…Menschen?</p>
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		<title>Die Fahrt der Verdammten</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 19:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JollyOrc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Background/Handout]]></category>
		<category><![CDATA[See der Tausend Inseln]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Admiral lehnte sich zurück. Endlich war sein Schiff unterwegs, endlich bekam er die Crew auf die er so lange gewartet hat. Endlich konnte er seine Strafexpedition durchführen. Endlich, nach all der Zeit. Sorgfältig überprüfte er den Kurs. Alles stimmte. Natürlich würde die Reise ins Zielgebiet noch ein wenig dauern, aber wie heisst es so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Admiral lehnte sich zurück. Endlich war sein Schiff unterwegs,  endlich bekam er die Crew auf die er so lange gewartet hat. Endlich  konnte er seine Strafexpedition durchführen.</p>
<p>Endlich, nach all der Zeit.</p>
<p>Sorgfältig  überprüfte er den Kurs. Alles stimmte. Natürlich würde die Reise ins  Zielgebiet noch ein wenig dauern, aber wie heisst es so schön? Besser  spät als nie. Und bis dahin konnte er in Ruhe den Angriffsplan  überdenken, die Mannschaft drillen, Strategien formulieren..</p>
<p>Mintelberg  seufzte. So viel zu tun. Soviele Dinge an die er denken musste, jetzt  wo er die Basis verlassen hatte, nicht mehr direkten Zugriff au–</p>
<p>Nein!  Er durfte sich nicht von diesem Mann abhängig machen. Alles was  benötigt würde, war nun in seiner Hand. Dazu noch dieser neue Offizier,  ein wenig aufmüpfig zwar, aber das würde sich noch geben. Leutnant  Bargwurz hatte sich am Ende auch in sein Schicksal ergeben, genau wie  Ritter Kellanwet und die beiden Knappen.</p>
<p>Ja, alles lief nach Plan. Diese Rebellen werden sich noch wundern…</p>
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		<title>Der Tod Sir Kinsbanes</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 15:32:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zusammenfassungen]]></category>
		<category><![CDATA[See der Tausend Inseln]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der „Wellenschlag“ schlichen wir uns Stück für Stück vor. Mittlerweile wurde es mir unheimlich, dass wir uns so ungehindert bewegen konnten. Bis auf ein paar kleinere Sichtungen von Untoten ist bisher nichts geschehen. Wir schafften also den Anti-Navigationsstein auf die „Wellenschlag“ zu schaffen. Wir waren uns alle einig, dass der Stein auf der Steuerbordseite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der „Wellenschlag“ schlichen wir uns Stück für Stück vor.</p>
<p>Mittlerweile  wurde es mir unheimlich, dass wir uns so ungehindert bewegen konnten.  Bis auf ein paar kleinere Sichtungen von Untoten ist bisher nichts  geschehen. Wir schafften also den Anti-Navigationsstein auf die „Wellenschlag“ zu schaffen. Wir  waren uns alle einig, dass der Stein auf der Steuerbordseite in der  Mitte zu verstecken sei, damit wir die Navigation der „Wellenschlag“ zu  stören.<span id="more-542"></span></p>
<p>Wir schlichen uns Meter für Meter vor und kamen schließlich zu einer  Struktur, die wie ein Pavillon aussah, von dem eine Treppe ins Innere  des Schiffes führte. Aus der Tiefe war eindeutig starke Magie zu  entdecken. Ich schlich mich also die Treppe hinunter, um einen Blick zu  riskieren. Außer geschlossenen Türen und Dunkelheit war auf den ersten  Blick nichts zu erkennen, doch ich hatte das Gefühl beobachtet worden zu  sein.</p>
<p>Hatte sich dort ein Schatten bewegt?</p>
<p>Wir ließen von der Treppe ab und suchten hier einen Platz an dem wir unseren Stein verstecken konnten. Kaum  hatten wir dies zu unserer Zufriedenheit getan, hörten wir plötzlich  Schritte die Treppe hinaufschlurfen. Sie hatten mich also doch entdeckt. Dort kamen eindeutig untote Bataarer die Treppe hoch und stellten sich uns mit ausdruckslosen Augen entgegen.</p>
<p>Es würde wohl zum Kampf kommen, doch wurden es immer mehr. Vier, sechs, acht Untote… dann war endlich Schluss.</p>
<p>Ser Kinsbanes Knappe verlor die Nerven. Er wird noch einen langen Weg  vor sich haben, wenn er tatsächlich eines Tagen Ritter der Neun Altare  sein möchte. Mit einem kühlen Kopf und starken Nerven, wäre er nämlich nicht den Untoten entgegen gestürmt. Ser Kinsbane konnte nicht anders, als seinem Schützling zur Hilfe zu  eilen. Alles andere wäre unehrenhaft für einen Bruder des Flammenden  Schwertes gewesen.</p>
<p>Einer der Untoten streckte Ser Kinsbane mit einem  einzigen Schlag nieder. Ein weiterer Stich und der Held von Gornemünde,  der Kommandant der „Stolz der Neun“ ein Bruder des Flammenden Schwertes  war gefallen. Wenn der Held Gornemündes bereits mit einem Streich niedergestreckt wurde, hatten wir anderen nicht die geringste Chance.</p>
<p>Mit  blankem Entsetzen rannten wir los, so schnell wir konnten. Ich erwies  Ser Kinsbane geistesgegenwärtig noch einen letzten Gefallen, in dem ich  sein Schwert an mich nahm. Ich werde es bei Gelegenheit dem Kult zurückgeben.</p>
<p>Dieser unglaubliche Verlust trifft den Kult schwer. Ich hoffe nur zu stark, dass der Stein einen so hohen Preis wert war. Wir flüchteten also und kehrten auf die „Stolz der Neun“ zurück.<br />
Es fiel mir schwer der Besatzung vom Verlust ihres geliebten Kommandanten zu berichten.</p>
<p>Der  erste Offizier übernahm das Kommando und setzte unsere Mission fort.  Unser nächstes Ziel war es zu prüfen, ob unsere Mission an Bord der  „Wellenschlag“ erfolgreich war. Wir folgen der „Wellenschlag“ und berechneten ihren Kurs anhand der  Sterne neu und tatsächlich! Wir hatten es geschafft. Die „Wellenschlag“  verließ ihren Kurs!</p>
<p>Bei den Neunen! Ser Kinsbanes Tod war also nicht umsonst gewesen.</p>
<p>Es ist ernüchternd. Wir hatten zwar Erfolg und haben die  „Wellenschlag“ vom Kurs angebracht, aber dieses verfluchte Schiff hat  seinen Kurs korrigiert. Morgen wird es die nächste bewohnte Insel erreichen. Wir müssen uns beeilen und die Inselbewohner evakuieren.</p>
<p>Die „Stolz der Neun“ wird weiterhin der „Wellenschlag“ folgen, während  wir mit einer Schaluppe zur nächsten Insel fahren. Dort vermuten wir  unser eigenes Schiff. Es wird Zeit sich mit unseren Kameraden zu  beraten.</p>
<p>Dort liegt unser Schiff am Horizont. Zumindest waren unsere  Kameraden schnell genug, um die Inselbewohner rechtzeitig in Sicherheit  zu bringen.</p>
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		<title>Der Navigationsstein</title>
		<link>http://catara.orkpiraten.de/der-navigationsstein</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 10:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zusammenfassungen]]></category>
		<category><![CDATA[See der Tausend Inseln]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir war es gerade gelungen vollständige Aufzeichnungen dieser Steine anzufertigen. Mehr oder weniger plötzlich meinte Wigand, dass einige Runen an einem der Transportersteine leuchten würden. Gerade so hell, wie Kerzenschein. Mir war das ganze gar nicht aufgefallen. Wir zögerten, denn meine Vermutung war es, dass der andere Stein gerade von Untoten auf dem Meeresgrund hierher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir war es gerade gelungen vollständige Aufzeichnungen dieser Steine anzufertigen.</p>
<p>Mehr oder weniger plötzlich meinte Wigand, dass einige Runen an einem der Transportersteine leuchten würden. Gerade so hell, wie Kerzenschein. Mir war das ganze gar nicht aufgefallen. Wir zögerten, denn meine Vermutung war es, dass der andere Stein gerade von Untoten auf dem Meeresgrund hierher getragen wurde.</p>
<p>Plötzlich flog ein Gegenstand aus dem Portalstein heraus. Irgendjemand hatte ein Stück Rohstahl von der anderen Seite aus hindurchgeworfen. Rohstahl? War eventuell eine Zwergenschmiede auf der anderen Seite? Wir hatten leider nicht mehr genügend Zeit darüber nachzudenken. Ausgerechnet jetzt hörte Wigand das Knarren von Holz und Schritte.<span id="more-539"></span></p>
<p>Wir rannten so schnell wie möglich in Deckung. Just in diesem Augenblick kam eine Gruppe dieser Seelenlosen zu den Steinen und stellten eine Kiste in ihre Mitte. Irgendetwas war in dieser Kiste und schien den Seelenlosen Anweisungen zu geben, denn die Untoten fingen an mit Hammer und Meißel Runen in die Steinplatten zu schlagen.</p>
<p>Dann beachteten Sie das Leuchten der Runen. Die Seelenlosen hielten inne und kurze Zeit darauf erschienen noch mehr untote Gestalten. Diese waren jedoch gerüstet und schritten durch den Portalstein hindurch. Hier konnten wir nichts mehr ausrichten. Als wir das Gefühl bekamen, dass die restlichen Untoten anfingen die Gegend abzuschreiten, entschlossen wir uns zum Rückzug.</p>
<p>Wir verließen die „Wellenschlag“ wieder, um uns mit unseren Kameraden zu treffen. Was auch immer dort auf der „Wellenschlag“ vor sich ging, wir mussten es aufhalten. Aber wie könnte man so ein Ungetüm wie die „Wellenschlag“ nur stoppen?</p>
<p>Da kam mir eine Idee. Wenn man einen Magneten neben einen Kompass hält, verfälscht dieser die Anzeige und das Schiff nimmt einen falschen Kurs. Was wäre also, wenn man einen „magischen Magneten“ schaffen würde, der den Navigationsstein auf der „Wellenschlag“ vom Kurs abbringt.</p>
<p>Fergus und ich stürzten uns auf unsere Aufzeichnungen um diese Möglichkeit zu verifizieren. Und tatsächlich. Es würde eines Rituals bedürfen, aber mit diesem Ritual könnte ich einen Anti-Navigationsstein schaffen.</p>
<p>Allerdings ergaben sich zwei Probleme. Zum einen habe ich niemals zuvor ein Runen-Ritual durchgeführt und zweitens, das größere Problem, woher sollten wir hier einen mannshohen Granitblock bekommen, den ich in einen Anti-Navigationsstein umwandeln könnte? Soweit ich weiß, gibt es keine Granitvorkommen auf Bataar.</p>
<p>Wir wollten den Plan schon verwerfen, als mir die rettende Idee kam. Staubflügel hatte die Transportsteine auch aus Granit gefertigt. Auf der „Wellenschlag“ hatten wir seinen Vorrat an Granit gesehen. Er hatte nämlich einen alten elbischen Tempel dafür einreißen lassen. Wir mussten also noch einmal auf die „Wellenschlag“.</p>
<p>Die Untoten waren verschwunden. Und wäre der Portalstein mit den leuchtenden Runen nicht umgestoßen worden, hätte man niemals die Anwesenheit anderer hier vermutet.</p>
<p>Warum hatten die Untoten den Stein wohl umgestoßen? Was war auf der anderen Seite, dass sie verhindern wollten, dass irgendjemand oder irgendetwas von der anderen Seite hierher gelangt? Was auch immer es war… es konnten eigentlich nur Verbündete gegen diese Untoten sein.</p>
<p>Man muss zugeben, dass ich die Winde der Magie etwas missbraucht habe, aber sind wir Kultisten nicht diejenigen, die über sich hinauswachsen können und eben nicht in die starren Regeln der Götter gezwängt sind?</p>
<p>Jedenfalls interpretierte ich den Sinn eines Zaubers etwas um und konnte somit den umgestoßenen Portalstein wieder aufrichten. Er war noch aktiv.</p>
<p>Ich schritt also hindurch.</p>
<p>Auf der anderen Seite war es dunkel, aber ich war ganz sicher auf einem Schiff. Es war geschäftiges Treiben zu hören und plötzlich hörte ich schwere Stiefel und das Klirren von Rüstungen.</p>
<p>„Da kommt schon wieder etwas durch!“</p>
<p>Ich ging schnell zurück. Vermutlich waren Soldaten auf der anderen Seite, aber was sollte sie davon abhalten uns sofort nieder zu schlagen, wenn sie uns erblickten. Schließlich war das letzte, was durch das Portal auf dieses Schiff gelangte, Untote. Ich schrieb also eine Nachricht auf Papier und warf diese hindurch.</p>
<p>Wir seien Abenteurer und bedürfen der Hilfe. Wir bekamen eine Antwort, die mich ermutigte noch einmal hindurch zu treten.</p>
<p>Den Neunen sei Dank! Es waren Kult-Soldaten!!! Ich wies mich als Bruder des Auges aus und wurde zum Kommandanten gebracht.<br />
Was sollte nun noch schief gehen? Wie waren auf der „Stolz der Neun“ unter dem Kommandanten Ser Kinsbane.</p>
<p>Ich orderte einige Soldaten an, dass sie mir auf die „Wellenschlag“ folgen mögen, um einen Granitstein zu bergen, doch als wir vor dem Portal ankamen, kam uns Wigand entgegen. Die Untoten seien zurückgekehrt. Uns blieb also nichts übrig, als den Portalstein umzustoßen, damit wir nicht von Untoten überrannt werden würden.</p>
<p>Die „Stolz der Neun“ hatte es bisher noch gar nicht nach Bataar geschafft, sondern war in einen Sturm geraten, der sie vom Kurs abgebracht hatte. Da wir den Sternenhimmel hier aber mittlerweile gut kannten, konnten wir bei der Navigation aushelfen.</p>
<p>Ser Kinsbane erklärte sich bereit uns bei der Mission einen Anti-Navigationsstein zu erstellen, zu helfen. Ich schöpfte neuen Mut, als die Soldaten einen Überrest einer alten Götterstatue aus der Bilge zauberten. Sollten die Götter tatsächlich mal zu etwas nutze sein? Nun… dieser Stein war mannshoch und er war aus Granit. Mehr brauchten wir nicht.</p>
<p>Das Schicksal war uns äußerst gnädig. Mit Hilfe unserer Kenntnis dieser Gewässer versuchten wir die „Stolz der Neun“ wieder auf Kurs zu bringen, um dann mit ihr zum „Berg im Wasser“ zu fahren.</p>
<p>Doch noch am selben Abend konnten wir die unverkennbare Rauchsäule des Höllenschlundes auf „Berg im Wasser“ erkennen.<br />
Es lief schon fast zu gut.</p>
<p>Ich vollführte das Ritual an dem Stein. Bin zu müde… muss schlafen… hatte wohl Erfolg.</p>
<p>Ich hatte das also einen Stein geschaffen, der jegliche Navigationsmagie unterdrücken kann. Natürlich hat dieser Stein nur eine begrenzte Reichweite, aber ich werde mich mehr mit Runen und mit Ritualen beschäftigen, wenn wir wieder zur Ruhe kommen sollten. So eine ungeheure Macht lässt einen schon Ehrfurcht spüren. Bevor ich weitere Rituale „ausprobiere“ möchte ich lieber ein fundiertes Wissen aufbauen.</p>
<p>Die „Stolz der Neun“ ging also auf einen Abfangkurs. Wir holten die „Wellenschlag“ bald ein und ließen uns zusammen mit Ser Kinsbane und seinem Knappen in ein Beiboot setzen und ließen die „Wellenschlag“  auf uns zu treiben. Jetzt müssen wir nur noch an Bord gelangen um den Stein dort zu verstecken…</p>
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		<title>Auf der Wellenschlag</title>
		<link>http://catara.orkpiraten.de/auf-der-wellenschlag</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 17:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zusammenfassungen]]></category>
		<category><![CDATA[See der Tausend Inseln]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir fällt ständig diese Weisheit mit dem Mann und dem Fisch ein. „Gebe einem Mann einen Fisch und Du machst Ihn satt für einen Tag. Lehre ihm das Fischen und Du machst ihn satt für ein ganzes Leben.“ Wahrscheinlich haben die Bataarer von dieser Weisheit noch nie etwas gehört, denn ich war etwas erstaunt, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir fällt ständig diese Weisheit mit dem Mann und dem Fisch ein.</p>
<blockquote><p>„Gebe einem Mann einen Fisch und Du machst Ihn satt für einen Tag.<br />
Lehre ihm das Fischen und Du machst ihn satt für ein ganzes Leben.“<span id="more-536"></span></p></blockquote>
<p>Wahrscheinlich haben die Bataarer von dieser Weisheit noch nie etwas gehört, denn ich war etwas erstaunt, was ihre Reaktion betraf. Wir waren mit unserem erbeuteten Elbenboot wieder zur Flotte zurückgekehrt und hatten nun vor zur nächsten Insel aufzubrechen.</p>
<p>Wie lange aber sollten wir dieses Katz-und-Maus-Spiel weiter führen. Der im Navigationsstein der „Wellenschlag“ festgelegte Kurs jedenfalls würde sie noch jahrelang durch die See der tausend Inseln kreuzen lassen und zahllose Dörfer würden ihr noch zum Opfer fallen.</p>
<p>Mein Vorschlag war einfach. Die Bataarer sollten zur Nachbarinsel aufbrechen und dort ihre Nachbarn vor der drohenden Gefahr warnen. Sobald die „Wellenschlag“ am Horizont auftauchen würde, würden die Bewohner ihr Dorf verlassen und eine gewisse Zeit später wieder in ihr Dorf zurückkehren. Dann würden sie jemanden schicken, der die nächsten Nachbarn warnt und so weiter und so fort.</p>
<p>Aber was entgegnet mir dieses eben gerade erst von uns gerettete Pack? Wir würden der „Wellenschlag“ doch sowieso folgen und könnten die Nachbarn doch selbst warnen. man verstehe sich halt nicht so gut mit der Nachbarinsel.</p>
<p>Ich konnte meinen Ohren kaum trauen und am liebsten hätte ich den Sprecher dieser undankbaren Volkes standrechtlich über Bord werfen lassen. Stattdessen fand ich ziemlich deutliche Worte und machte den Bataarern klar, dass diese Einstellung inakzeptabel war.</p>
<p>Erstaunlicherweise ließen ihre Holzköpfe ein paar meiner Worte hinein und sie erklärten sich bereit zur Nachbarinsel zu fahren. Aber wie lang sollte dies den gut gehen? Spätestens die Nachbarn würden wahrscheinlichen niemanden mehr zur übernächsten Insel schicken.</p>
<p>Was soll es denn. Zumindest diese Insel würden wir jetzt warnen und sofern man meinen Berechnungen glauben kann, hätten wir danach eine Woche Zeit, bis die „Wellenschlag“ wieder auf bewohnte Inseln treffen würde. Dann allerdings würde die „Wellenschlag“ auf dicht besiedeltes Gebiet stoßen. Was das bedeutet, darüber möchte ich jetzt noch nicht nachdenken.</p>
<p>Wir führten also wieder unser Katz-und-Maus-Spiel durch und wieder hatten wir dadurch ein Dorf gerettet. Allerdings bohrte die Gewissheit, dass wir dies nicht ewig so fortführen konnten.</p>
<p>Wir fassten also einen Entschluss. Es musste etwas geschehen. Entweder wir müssen die „Wellenschlag“ versenken, oder aber zumindest vom Kurs abbringen. Ob dies die Untotenplage vernichten würde, sein dahingestellt, aber zumindest würden wir etwas gewinnen, wovon wir einfach viel zu wenig hatten: Zeit.</p>
<p>Fergus, Wigand und ich nahmen also unser elbisches Boot und fuhren zur „Wellenschlag“! Wahrscheinlich war es reiner Übermut. Als wir auf das hölzerne Ungetüm zu fuhren, trauten wir unseren Augen nicht. Bisher hatten wir immer nur die Silhouette am Horizont gesehen, aber jetzt da wir auf sie zuhielten, wurden wir von einer unglaublichen Ehrfurcht gepackt. Die „Wellenschlag“ war gigantisch.</p>
<p>Zwei hölzerne Rümpfe ragen wie Trutzburgen aus dem Meer hinaus. Ein einzelner Rumpf war größer als jedes Schiff, dass man sich auch nur vorstellen konnte. Und hier waren es gleich zwei. Die beiden Rümpfe waren mit einer Plattform verbunden, die so gigantische Ausmaße hatte, dass eine ganze Stadt darauf ruhte. Wir konnten bereits von See aus Häuser und Türme erkennen. Wer noch nie einen Handelsriesen gesehen hat, wird aus meinen Ausführungen nicht die gebotete Superlative herauslesen, daher beschränke ich die Ausführungen jetzt darauf.<br />
Die „Wellenschlag“ ist so gigantisch, dass es der gesamten königlichen Flotte bedürfte, um die zu versenken. Und selbst das würde wahrscheinlich scheitern.</p>
<p>Was uns nun geritten hat, vermag ich im Nachhinein nicht mehr zu sagen. Aber ich schreibe diese Zeilen, während ich mitten auf dem zentralen Platz der Stadt sitze, die auf der Plattform der „Wellenschlag“ ruht. Wir sind an Bord gegangen und haben uns umgeschaut, ob wir irgendwo den Navigationsstein entdecken können.</p>
<p>Ich bin mir mittlerweile sicher, dass ich dank der Unterlagen, die Fergus mir bzgl. der Runen überlassen hat, den Stein umprogrammieren könnte, so dass wir in der Lage wären, dieses Ungetüm vom Kurs abzubringen. Allerdings müssen wir dazu den Stein erst einmal finden.<br />
Nun sind wir also hier und damit wahrscheinlich die ersten Menschen der Geschichte, die sich ungehindert auf einem elbischen Handelsriesen bewegen können.</p>
<p>Gut. Von dem Glanz, den dieses Schiff einmal gehabt haben muss, ist nichts mehr übrig.<br />
Das Unleben hat sich breit gemacht und man kann diesen Umstand überall spüren. Der Weg in die Stadt führte durch einen kleinen Wald, der zu Blütezeiten bestimmt ein wunderbares Bild dargestellt hätte. Jetzt war er komplett abgestorben und furchteinflößend. Erstaunlicherweise ist dieses Schiff totenstill. Natürlich lungern hier irgendwo die Untoten herum, in dieser Stadt sind sie allerdings nicht.</p>
<p>Die Untoten sind es aber auch nicht, was mich beunruhigt.</p>
<p>Wir haben hier auf dem Platz Steintafeln gefunden, die offensichtlich hier hergestellt wurden. Es sind ehemalige Gebäudeteile, die durch Runenmagie in Transportersteine umgewandelt wurden. Ich habe die Runen studiert und es traf mich wie ein Schlag.</p>
<p>Dies ist cibolanische Transportermagie!!!</p>
<p>Wie ist dieser Staubflügel bloß an dieses Wissen gelangt. Es gibt in Catara wohl einen aktiven Transporterstein. Aber über den ist außerhalb des Kultes kaum etwas bekannt. Ich hatte ja gedacht, dass der Stein, den wir vor ein paar Tagen in den Händen der Untoten sahen, ein Relikt sei, aber hier auf diesem Platz werden sie erst hergestellt.</p>
<p>Wie konnte das Wissen der Cibolaner nur in die Hände dieses Hexers fallen, wenn nicht einmal der Kult solche Steine herstellen kann. So langsam kommen mir Zweifel am Erfolg unseres Vorhabens.</p>
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		<title>Magister Daube führt fort…</title>
		<link>http://catara.orkpiraten.de/magister-daube-fuehrt-fort</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 14:30:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zusammenfassungen]]></category>
		<category><![CDATA[See der Tausend Inseln]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hatten einen bataarischen Seemann mit an Bord, der uns zu der einen oder anderen Insel etwas erzählen konnte. Mit seiner Hilfe konnten wir Untiefen vermeiden, die in den Karten nicht eingezeichnet waren und kamen so gut voran. Unser Ziel kannte er auch. Er gab ihm einen bataarischen Namen, für den es keine direkte Übersetzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten einen bataarischen Seemann mit an Bord, der uns zu der einen oder anderen Insel etwas erzählen konnte. Mit seiner Hilfe konnten wir Untiefen vermeiden, die in den Karten nicht eingezeichnet waren und kamen so gut voran.</p>
<p>Unser Ziel kannte er auch. Er gab ihm einen bataarischen Namen, für den es keine direkte Übersetzung gibt. Am ehesten heißt es so etwas wie „Höllenberg in der See“. Wahrscheinlich ist damit einfach ein Vulkan gemeint. Die bataarische Sprache ist schon sehr blumig.</p>
<p>Nach ein paar  Tagen kamen wir zu diesem Berg. Alles was wir jedoch am Horizont  ausmachen konnten war eine ganz normale flache Insel, auf der allerdings  eine Feuersbrunst oder etwas Ähnliches ausgebrochen sein musste. Schon aus sehr weiter Entfernung konnten wir die himmelhohe Rauchwolke ausmachen.<span id="more-533"></span></p>
<p>Wir ankerten vor der Insel, die sich als eine Flache Lagune rausstellte. Wir konnten also nur mit unserem Beiboot anlanden. Die Insel war wie ausgestorben. Tiere gab es hier keine und auch Wasser war nicht zu finden.  Zur Mitte der Insel hin war der Urwald abgestorben und je weiter wir  vordrangen, desto mehr giftige Dämpfe lagen über der Erde und desto  unwirtlicher wurde es.</p>
<p>Und dann sahen wir es.</p>
<p>Vor uns tat sich  ein Höllenschlund auf. Hunderte von Metern breit öffnete sich hier die  Erde und die reine Kraft der Erdmagie konnte hier ungehindert schalten  und walten. Orte wie dieser sind es, die einem deutlich machen, dass jeder Anspruch  den man an die Welt, die Magie oder das Ebenengefüge stellt lächerlich  sind. Wir alle sind Spielbälle der Gewalten, ob wir und nun Menschen, Priester oder Göttern nennen. Solche schlicht existierende Macht ohne höhere Gedanken ist der  eindeutige Beweis, dass die Völker dieser Welt nichts weiter sind als  Flöhe im Pelz eines Hundes.</p>
<p>Klein und unbedeutend.</p>
<p>Wahrscheinlich sind es auch Orte wie diese, die Menschen nach mehr Macht streben lassen.<br />
Wer genügend Intellekt mitbringt, braucht schon ein starkes Inneres, um  vor seiner eigenen Machtlosigkeit an so einem Ort nicht zu verzweifeln. Schwächere  Gemüter ließen sich sicherlich an so einem Ort leicht dazu verführen  mit dunklen Mächten zu paktieren oder Wege zu beschreiten, die lieber  unbeschritten bleiben sollten, nur um der eigenen Machtlosigkeit  entgegen zu wirken.<br />
Sind Hexer unter Umständen nur Opfer ihrer selbst? Opfer ihrer schwachen Willensstärke?<br />
Wahrscheinlich muss die Magie einfach stärker reglementiert werden, wenn man auf Dauer die Hexerei unterbinden will.</p>
<p>Was soll ich bloß mit Fergus machen? Vielleicht sollte ich ihm anbieten ihn auszubilden…</p>
<p>Nachdem wir den Schock verwunden hatten, blickten wir uns um. Es  lagen einige Skelette im Höllenschlund, die auf unbekannten Gründen noch  nicht verbrannt waren. Allerdings würde niemand bei Sinnen jemals in  einen Höllenschlund herabsteigen, nur um nach alten Skeletten zu  schauen, also ignorierten wir diese.</p>
<p>Wir hatten hier also nicht viel zu entdecken. Die Reise hierher schien erfolglos. Weder gab es hier Spuren der „Wellenschlag“, noch gab es so etwas wie ein Lager.</p>
<p>Und plötzlich wurde mir klar, warum die Gruppe den Halunken Wigand mit sich führte.<br />
„Diese Steinsplitter hier… die sind nicht von hier!!“</p>
<p>Steinsplitter… auf die Idee muss man erst einmal kommen. Aber Wigand hatte Recht. Hier gab es Obsidian und Fels… was wir hier aber fanden waren Granitsplitter.</p>
<p>Natürlich. Ein Navigationsstein ist ein meisterhaftes Ritual.</p>
<p>Man  würde normalerweise ein Dutzend erfahrener Magiere brauchen, die eine  so lange und präzise Route in einen Navigationsstein schreiben könnten. Und dieser Staubflügel hatte einen Weg gefunden, das Ganze zu verkürzen. Und zwar hat dieser Mistkerl die Kräfte der hier frei wirkenden Erdmagie  gebündelt und in den Navigationsstein einfließen lassen. Was Hexer so alles hinbekommen, lässt einen manchmal erschaudern.</p>
<p>Hier  gab es für uns also nichts mehr zu sehen. Wir kehrten zum Schiff  zurück, mit der Gewissheit, das Staubflügel hier den Kurs der  „Schaumkrone“ und der „Wellenschlag“ hat beginnen lassen. Wir konnten also unsere Berechnungen auf die Seekarten übertragen und  wussten, an welcher bewohnten Insel die „Wellenschlag“ als erstes vorbei  kommen würde.</p>
<p>Wir setzen Segel.</p>
<p>Es betrübt mein Herz diese Worte zu schreiben…</p>
<p>Wir waren zu spät.</p>
<p>Als sich unser Schiff dem Ufer der ersten Insel näherte, war uns schon klar, dass irgendetwas nicht stimmte. Am Horizont konnten wir noch die Silhouette der „Wellenschlag“ ausmachen.  Sie waren also schon hier gewesen.</p>
<p>Das Anlanden in dem kleinen  Dorf machte noch einmal deutlich, dass wir keine Wahl hatten. Wir müssen  Staubflügel aufhalten. Es gibt nichts Wichtigeres. Das Dorf war verlassen. Kein Lebewesen weit und breit war zu sehen. Wir gingen in die Häuser, wir suchten in den Hütten.</p>
<p>Nichts.</p>
<p>Hier an da sahen wir Kampfspuren, aber es schien als wären die Bewohner überrascht worden.<br />
Ihre Habseligkeiten lagen noch herum, als seien sie gerade erst aufgestanden und nur kurz verschwunden.</p>
<p>Staubflügels  Untotenarmee hatte offenbar alle Menschen hier entführt und mit  Sicherheit würden sie bereits jetzt alle selbst Untote sein. Die letzte Hoffnung entwich unseren Herzen, als wir einer Spur folgten, die in die Büsche führte. Gab  es vielleicht doch Überlebende? Wie ein Pfeil in mein Herz… so fühlte  es sich an, als die Spur der Kinderfüße ein jähes Ende in einem Gebüsch  fand. Dort fanden wir nur noch eine Blutlache und einen kleinen  geschnitzten Holzaffen.</p>
<p>Wahrscheinlich hat das Holzäffchen dem Kleinen durch so manche schlaflose Nacht geholfen und niemals hätte er ihn liegen lassen. Das Kind wurde von diesen Monstern umgebracht und in ihresgleichen verwandelt.</p>
<p>Ich habe das Holzäffchen mitgenommen. Es soll von nun an für mich ein Symbol sein. Ein Symbol dafür, dass Hexer vom Antlitz dieser Welt getilgt werden müssen. Sollten mich jemals weiche Gefühle davon abhalten sollen einen Hexer auszumerzen, soll  mich dieses Äffchen an die Grausamkeiten von Hexern erinnern und mich  von Gefühlen wie Gnade oder Mitleid gegenüber dem Hexer befreien.</p>
<p>Was soll ich bloß mit Fergus machen. Er muss eine Ausbildung erhalten… jetzt!</p>
<p>Uns  blieb nichts anders übrig, als unseren Schock und unsere Trauer hinter  uns zu lassen und zumindest das nächste Dorf auf dem Kurs der  „Wellenschlag“ zu warnen und die Menschen zu retten.</p>
<p>Wir ließen das Geisterdorf also hinter uns und setzen Segel. Dieses Mal waren wir vor der „Wellenschlag“ da.</p>
<p>Es  brauchte eine Menge Überzeugungskraft. Die Bewohner wollten uns einfach  nicht glauben. Aber sie hatten ja auch nicht gesehen, was wir gerade  erst erlebt hatten. Letztlich hat erst die Silhouette der „Wellenschlag“ sie überzeugt ihr  Dorf hinter sich zu lassen und mit uns in Sicherheit zu fahren.</p>
<p>Die Flotte der Boote fuhr um die Insel herum und dieses Mal blieben wir zurück, um uns ein Bild unseres Feindes zu machen. Es löste sich ein Beiboot von der „Wellenschlag“ und fuhr auf die  Insel zu. Wir konnten nicht allzu viel erkennen, aber es war auf jeden  Fall nicht, was wir erwarteten.<br />
An Bord waren eine Hand voll Gestalten und eine Steinplatte. Es waren nicht genügend Untote, um eine Dorf zu überwältigen.</p>
<p>Doch dann sahen wir ein, dass unser Feind wesentlich mächtiger war, als wir bisher zugeben konnten oder wollten: Die  Steinplatte war im höchsten Grade magisch… es war ein Transportstein.  Wir sahen, wie zahllose Untote aus dem Stein heraustraten und in alle  Richtungen ausschwärmten.<br />
Den Neunen sei Dank, dass wir die Menschen hier haben warnen können.</p>
<p>Nach einer Weile zogen sich die Untoten erfolglos zurück. Wir hatten gesiegt!</p>
<p>Dieses  Katz-und-Maus-Spiel konnten wir noch einmal wiederholen. Die nächste  Insel, die nächsten Menschen, das nächste Boot samt Steinplatte. Doch dieses Mal waren mutiger. Wir griffen die Untoten an. Mit einer  Ballista schossen die Untoten von dem Boot. Die Steinplatte kippte und  fiel in die Fluten!!!</p>
<p>Die restlichen Untoten sprangen hinter den Stein hinter her und wir hatten das Boot erbeutet. Dies war ein bedeutender Sieg, denn es handelt sich dabei um ein  magisches Boot. Dies war ein altes elbisches Boot, das ohne Segel fahren  konnte und unglaublich schnell fahren kann.</p>
<p>Unser Übermut wurde  allerdings schnell wieder getrübt, denn wir konnten aus der Ferne erkennen, wie die Untoten die Steinplatte offenbar auf dem Grund des  Meeres zur Insel getragen hatten und dort nun ihre Suche nach Menschen  begannen. Wir warteten noch ab, bis sie ihre Suche wieder erfolglos abbrachen. Sie  nahmen die Steinplatte und trugen sie ins Meer hinein. Wahrscheinlich  um zu Fuß auf dem Grund des Meeres der „Wellenschlag“ zu folgen.</p>
<p>Allein der Gedanke ist geradezu grotesk.</p>
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		<title>Magister Daube berichtet…</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 09:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zusammenfassungen]]></category>
		<category><![CDATA[See der Tausend Inseln]]></category>

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		<description><![CDATA[Lady von Malizien hatte mich nun als auserkoren, auf ihren geliebten Walter aufzupassen. Ich kann mir kaum etwas schöneres vorstellen. Aber was soll all der Zynismus. Ich werde das beste aus der Situation machen. Ich werde das ganze einfach von der positiven Seite sehen. Fergus ist ein aufstrebender aber illegaler Magier, der erstaunlicherweise Studienbücher mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lady von Malizien hatte mich nun als auserkoren, auf ihren geliebten Walter aufzupassen. Ich kann mir kaum etwas schöneres vorstellen.</p>
<p>Aber was soll all der Zynismus. Ich werde das beste aus der Situation machen. Ich werde das ganze einfach von der positiven Seite sehen.<span id="more-531"></span></p>
<p>Fergus ist ein aufstrebender aber illegaler Magier, der erstaunlicherweise Studienbücher mit sich führt, die nicht in die Hände von illegalen gehören. Eventuell bietet sich ja die Gelegenheit dort einen Blick reinzuwerfen… Dennoch ist es wichtig einen Finger auf die „Ausbildung“ dieses Halblings zu halten. Ich habe noch nie von magiefähigen Halblingen gehört und befürchte Schlimmstes. Eventuell besessen?</p>
<p>Walter scheint mir bei näherer Betrachtung kein Heiratsschwindler zu sein. Zumindest würde er seine Absichten sehr gut verbergen. Es scheint nämlich tatsächlich hinter diesem Staubflügel her zu sein und die Politik in der Heimat ist ihm herzlich egal. Aus mir nicht erklärlichen Gründen hat er starke Vorbehalte gegen den Kult und gegen Ser Kinsbane, einen Ritter, der im Kult als tadellos bekannt ist.<br />
Wahrscheinlich etwas persönliches…</p>
<p>Calar ist das, was ich einen fanatischen Priester nennen würde, wenn dies nicht bereits redundant wäre. Er geht in seinen Ansichten sogar so weit, dass er offen behauptet, Orkoris sei ein Gott.</p>
<p>Nun… in der Heimat würden die Menschen darüber die Nase rümpfen. Gern würde ich mich mit ihm darüber unterhalten, dass die Reformation der Kirche erst 60 Jahre her ist, und dass früher all diese Wesen als Götter galten, aber diese Diskussion würde nur im Zank enden. Gottesanbeter sind keiner wissenschaftlichen Unterhaltung fähig.</p>
<p>Wigand ist ein Schuft und ein Gauner. Er hält sich nicht an Absprachen, er entscheidet anhand seiner Geldbörse und kaum einer in der Gruppe würde ihm sein Leben anvertrauen. Es wird sich noch zeigen, worin seine Stärke liegt… ein Held, wie so ein Himmelfahrtskommando ihn gut brauchen könnte, ist er nicht.</p>
<p>Mit dieser Gruppe bin ich also Dank Lady von Maliziens Auftrag verbunden.</p>
<p>Die Gruppe hatte diverse Aufzeichnungen über einen Navigationsstein, mit dem seinerzeit die „Schaumkrone“ quer durch die Welt nach Gornemünde geschickt wurde. Sie hatten die Runen, welche den Kurs beschrieben schon etwas studiert, konnten aber keine direkte Route ausmachen.</p>
<p>Glücklicherweise verstehe ich ein wenig über Navigationszauber und konnte zusammen mit dem Navigator des Schiffs und Fergus eine Kursbeschreibung errechnen.</p>
<p>Einzig eine Landmarke fehlte uns, um unseren errechneten Kurs auf eine Seekarte umzutragen.</p>
<p>Wir verteilten also unsere Kräfte und holten Erkundigungen ein.</p>
<p>Ich ging einer abwegigen Idee nach. Walter führt ein Schwert bei sich, in dem ein Aspekt des Geistes von Urias dem Berg gefangen sein soll. Was späche denn dagegen, diesen Aspekt aus dem Schwert zu befreien und ihn direkt zu befragen. Eventuell könnte es uns Hinweise geben, Orte nennen, Tipps geben, während wir ihm als Preis seine Erlösung aus seinem ewigen Gefängnis anböten.</p>
<p>Ich ging also zum Devi-Pavarti Durga Tempel, um dort um eine Audienz beim Pemangku zu bitten. Tatsächlich wurde uns dort die Befreiung des Geistes angeboten, aber urplötzlich wollte Walter sein schönes Schwert nicht mehr hergeben. Gänzlich altruistische Ziele scheint mit die neue Ehegatte meiner Lady nicht zu verfolgen.</p>
<p>Wir waren also auf die Informationen der anderen angewiesen. Aber den neunen sei Dank, sie hatten einen Hinweis von einem alten Fischer, der vor vielen Jahren ein Geisterschiff gesehen haben will. Er habe dieses Erlebnis niemals vergessen und konnte uns die Stelle auf einer Karte zeigen.</p>
<p>Natürlich war es ein leichtes unseren errechneten Kurs an dieser Landmarke auszurichten und tatsächlich. Mit ein wenig hin und her kamen nicht mehr viele Inseln als Ursprung des Kurses in betracht. Wir hatten also ein Ziel und es war Zeit in See zu stechen.</p>
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		<title>Walter Pelz — eine harte Entscheidung</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 09:41:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Walter Pelz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zusammenfassungen]]></category>
		<category><![CDATA[See der Tausend Inseln]]></category>

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		<description><![CDATA[Verdammt! Ein Held zu werden ist gar nicht so einfach, da will man Hexerei bannen und das Ergebnis ist ein gefallener Freund Kiirion. Zurück von der Höhlenkeilerei am Inselufer bei unseren Booten versorgte mich Calar erst einmal, damit ich überhaupt in der Lage war zu denken. Calar sah auch angeschlagen aus, Fergus war ziemlich apathisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verdammt!</p>
<p>Ein Held zu werden ist gar nicht so einfach, da will man  Hexerei bannen und das Ergebnis ist ein gefallener Freund Kiirion.</p>
<p>Zurück von der Höhlenkeilerei am Inselufer bei unseren Booten versorgte  mich Calar erst einmal, damit ich überhaupt in der Lage war zu denken.  Calar sah auch angeschlagen aus, Fergus war ziemlich apathisch und die  Seemänner sahen irgendwie verängstigt aus. Ich schaute zunächst nach  Wigand, der weiterhin das Dorf beobachtete. Man konnte fast meinen, ihm  eine gewisse Genugtuung anzusehen, er hatte ja vorher nicht mit in die  Höhle gewollt, und nun haben wir den Salat!</p>
<p>Mein holdes Weib und der  Sekretär schienen nach seinen Beobachtungen wenigstens immerhin noch am  Leben zu sein, sie wurden allerdings in einem der Häuser bewacht.</p>
<p>Verdammt!</p>
<p>Zurück am Inselufer wollten die Seeleute einen  Lagebericht. Den bekamen sie frisch auf den Tisch. Die Angst war ihnen  anzusehen und sie begannen mit dem einen Boot wegzurudern, wer will es  ihnen bei der Lage verdenken.</p>
<p>Genau in dem Moment erklang eine  Stimme aus dem Wald, die sie aufforderte, sofort zurück zu kommen.  Wigand war es nicht, auf uns zu kam ein Catarer in einheimischer  Kleidung. Die Seeleute, abergläubisch wie sie waren, erkannten ihn als  Magister Daube, waren aber überzeugt einen Geist zu sehen und flohen  Hals über Kopf.</p>
<p>Instinktiv zog ich mein Schwert, denn hier  auftauchende Personen müssen ja nicht mehr zwangsweise leben aber es war  schnell klar, dieser war putzmunter. Erstaunlich, diesen Sturz in die  Schlucht überleben nicht viele, aber vielleicht wollte Or-Koris es so.</p>
<p>Der Magister konnte glücklicherweise die einheimische Sprache und wurde  nach kurzer Vorstellung über die Lage in Kenntnis gesetzt. Wir  diskutierten, wie wir die Lady und den Sekretär heil aus dem Dorf  bekommen könnten. Mit Hilfe einiger kleiner Gaben wie der Kavaknolle von  Calar und dem Dewi Parvati Uma-Dolch von Fergus schaffte es der Magier,  mit Banja Bakanas verhandeln zu können.</p>
<p>Als er wieder zu uns kam,  hingen alle an seinen Lippen. Er sprach erstmal nur mit mir, aber ich  rief selbst Wigand aus dem Wald hinzu, denn:</p>
<p>Es wäre möglich, sie  heil zu bekommen, wenn Kirion die Rolle eines Ahnen für das Dorf Ber  Tanuk annehmen würde.</p>
<p>Schweigen.</p>
<p>Calar erklärte uns, dass dies  natürlich überhaupt nicht ginge, einen Freund als Untoten hier zu lassen  und diese Hexerei ungeschoren zu lassen. Magister Daube verwies auf die  Rolle der Alisia Pelz von Malizien in der Heimat. Ich hatte arge  Probleme mir Kiirion als untoter Berater dieses Dorfes vorzustellen, am  liebsten hätte ich die Hexerei auch endgültig ausgetrieben. Aber der  Magister hatte nicht unrecht, was bei uns Hexerei war, schien hier eine  von vielen Religionen zu sein. Außerdem — wenn wir die Lady erstmal heil  in die Heimat geschickt haben kann man zur Not ja immer noch…</p>
<p>Wigand wies mich noch auf den Sinn meines Schwertes hin, das machte die  Entscheidung nicht einfacher. Letztlich gab es keine Ideallösung, also  wollte ich zumindest versuchen, ohne weiteres Blutvergießen hier  wegzukommen.</p>
<p>Also ging ich mit dem Magister zurück ins Dorf. Leider  wurde nur mir gestattet in die Höhle zu gehen, um Kirion von seiner  neuen Funktion zu überzeugen. Ich hatte gehofft, der Magister dürfte  mich begleiten. So stand ich vor einem Haufen Elend. Kiirion lang  bewegungsunfähig da, war aber klar in seinen Gedanken. Ich blieb ehrlich  und schilderte ihm unsere Lage sowie den Vorschlag der Einheimischen.</p>
<p>Verständlicherweise  hatte er Probleme damit, Menschen und dann auch noch welchen, die der  Hexerei anhingen als Berater dienen zu sollen, zumal ihm das Wichtigste  genommen schien, das Leben, der Wald, dessen Gerüche und was ein Elb  sonst noch am Leben hält. Im Laufe des Gespräches schien ihm aber der  Gedanke, Menschen das Elbische näherzubringen mehr und mehr zu gefallen.  Aber er fürchtete, dass es ihm auf Dauer nicht gefallen würde und  wollte eine Rückzugsmöglichkeit. Also ging ich zurück ins Dorf und bat  auf seinen Wunsch Banja Bakanas ihn zu besuchen.</p>
<p>Nun kam es darauf an, die Minuten dauerten Stunden und irgendwann kam  der Dorfhexer wieder und sagte „Es gilt“. Schnell zogen wir mit meiner  Frau und Sekretär Wolfarn ab. Der Rest der Reise in den Süden verging  ereignislos. Glücklicherweise waren gerade beide Schiffe dort und nach  kurzer Überzeugungsarbeit war meine Frau auch bereit, die Heimreise  anzutreten anstatt bei uns an Bord zu gehen.</p>
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		<title>Calars Logbuch — Der Dschungel von Bataar</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 13:05:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zusammenfassungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bataar]]></category>
		<category><![CDATA[Catar]]></category>
		<category><![CDATA[See der Tausend Inseln]]></category>

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		<description><![CDATA[I. Zwei Hochzeiten und kein Todesfall Nachdem man beim Dorfältesten vorstellig geworden war und ein widerliches Kava-Ritual über sich hatte ergehen lassen stellte sich heraus, dass das Dorf mit der Dame nicht besonders glücklich war. So kam es nur Notlüge, dass die Dame schon einen Gatten habe, und der Dorfrat beschloss, dass wir einen Champion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>I.<a name="zweihochzeiten"></a> Zwei Hochzeiten und kein Todesfall</p>
<p>Nachdem man beim Dorfältesten vorstellig geworden war und ein widerliches Kava-Ritual über sich hatte ergehen lassen stellte sich heraus, dass das Dorf mit der Dame nicht besonders glücklich war. So kam es nur Notlüge, dass die Dame schon einen Gatten habe, und der Dorfrat beschloss, dass wir einen Champion um sie kämpfen lassen sollten, mit ihrem Eingeborenen Ehemann. Und war klar, dass der Kampf zu unseren Gunsten ausgehen würde, wir feierten mit den Eingeborenen unser Einverständnis (mit mehr widerlichem Gebräu) und waren gute Dinge.</p>
<p>Als es zum “Kampf” um die Braut kommen sollte, stellten wir allerdings fest, dass die Eingeborenen ihre Götter offensichtlich nicht genug “besänftigt” hatten. Wen wundert das, wenn deren Götterglaube und Opfergaben Obst und Bananenblätter beinhalten. Devi Parvati nochwas, eine schreckliche Gestalt tauchte auf, beschwerte sich über die Missachtung und Fragte, wer von uns um Alisias Hand kämpfen würde. Irgendwie ging auf einmal alles ganz schnell, und ohne dass ich genau sagen kann wie und warum, war Walter Pelz auf einmal mit Alisia verheiratet und verschwand mit ihr in einer Hütte…</p>
<p>Ich bete zu St. Shailin diese Ehe zu segnen. Hier an diesem weit entfernten Fleck können die beiden sicherlich jeden Segen der Götter gebrauchen. Dazu ist Walters Frau mit gebährfreudigen Hüften ausgestattet, und wer so wenige Kinder bekommt wie wir Elfen weiß, was für einen Segen er sich eingehandelt hat. Charakterlich kann ich Walters Interesse zwar nicht verstehen, aber was Menschen zu ihren Paarungen bringt ist auch oft unverständlich, und schließlich wir er ja auch höchstens 60 Jahre mit ihr verbringen müssen — da kann man schon mal Zugeständnisse machen! Am nächsten Tag wollten wir dann nach Süden Aufbrechen, um unseren Teil der Mission zu verfolgen. Nur Alisia (ist ihr Name jetzt Pelz, oder hat der Adelstitel von ihr Vorrang — ich kenne mich mit dem Regeln da nicht so aus??) weigerte sich die Reise nach Norden anzutreten und begleitet uns deshalb auf unseren Booten, die uns die Eingeboren freundlicherweise versprochen haben, nach Süden.</p>
<p>II.<a name="morast"></a> Morast, Motten, Mumien</p>
<p>Ein Eingeborener hatte uns freundlicherweise zur Anlegestelle am Fluss gebracht, wo schon ein paar Ruderboote auf uns warteten. Während wir dem Fluss abwärts folgten überlegten wir uns, ob wir diesem Fluss, oder dem benachbarten folgen sollten. Wir entschieden uns für den zweiten, weil dieser näher an unserem Ziel, Denpasar, an die Küste stoßen würde. An einer Flussgabelung fanden wir einen seltsamen Dämonenschrein, den wir aber nicht groß beachteten.<br />
Bald kamen wir an die Stelle, wo wir den Fluss verlassen mussten, um ein paar hundert Meter die Boote zum zweiten Strom zu tragen. Auch hier befand sich ein kleiner Schrein, welcher aber wohl Devi Parvati wasauchimmer gewidmet war. Alisia brachte an diesem zu ihrer Ehre eine Ananas als Opfergabe. Bevor wir wieder in “See” stachen machten wir mit trockenem Boden unter den Füßen Nachtrast. Alisia und Walter nahmen ihr Essen abseits von uns ein, ich hoffe das ist ein gutes Zeichen. Wie Walter wesentlich später einfiel, sah er dort auch eine Motte, beachtete sie aber (abgelenkt durch seine Ehefrau) nicht.</p>
<p>Der andere Fluss brachte und bald in eine große Sumpfgegend. Schnell entdeckten wir Rauch östlich von uns, und nahmen uns vor einmal schnell nachzusehen, ob wir hier vielleicht etwas über die Herkunft der Talismane mit den Motten herausbekommen würden. Kirion untersuchte die Insel, die wir fanden, und berichtete von einem kleinen Dorf. Mit dem Bewusstsein des Erfolgs der Gastfreundschaft im letzten Dorf schickten wir wieder ein paar Unterhändler. Denen offenbarten sich seltsamen Zeichen wie Menschenknochen, und sie erfuhren, dass in der Höhle am Rande des Dorfes offensichtlich die Ahnen aus Talora (denn es waren Nachkommen der Hexer) als Untote hausten. Das machte unser Vorgehen klar, und des Nachts schlichen wir in die Höhle, überwältigten eine Wache und stellten Dragan, den Verwandten von Staubflügel. Leider konnte er uns nicht weit helfen, und als wir von draußen Lärm hörten, beschlossen wir seiner unheiligen Existenz ein Ende zu machen!</p>
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		<title>Calars Logbuch — Der Stolz von Carstein</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 10:29:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zusammenfassungen]]></category>
		<category><![CDATA[See der Tausend Inseln]]></category>

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		<description><![CDATA[Natürlich war es keine Frage, ob wir lieber mit dem Schiff oder zu Fuß in den Süden der Insel aufbrechen würden, aber manchmal schlägt der Heilige Ugaris auch Orkoris ein Schnippchen. Uns war zwar klargeworden, dass unsere treue Mannschaft jeden Plan mitmachen würde, aber äußere Einflüsse machten unsere ganze Planung überflüssig. Aber ich sollte der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich war es keine  Frage, ob wir lieber mit dem Schiff oder zu Fuß in den Süden der Insel  aufbrechen würden, aber manchmal schlägt der Heilige Ugaris auch Orkoris  ein Schnippchen. Uns war zwar klargeworden, dass unsere treue  Mannschaft jeden Plan mitmachen würde, aber äußere Einflüsse machten  unsere ganze Planung überflüssig. Aber ich sollte der Reihe nach  berichten.<span id="more-505"></span></p>
<p>Auf einem der  benachbarten Schiffe, der “Stolz von Carstein”, einem catarischen  Schiff, hatten wir bemerkt dass Verletzte an Bord kamen. Ich sah es als  meine Pflicht an, diesen zu helfen und nahm auch Walter und Wigand mit,  trotz ihres Mangels an benötigten Fähigkeiten. Auf dem Schiff  untersuchte ich zuerst den Kapitän, den königlichen Exploratorius  Manfred von Carstein. Warum wer in Catara welches Amt bekommt ist mir  immer noch ein Rätsel, denn der Mann war definitiv unfähig. Wir bekamen  aus ihm heraus das eine Nichte des Königs, die Dame von Malizien,  offenbar verschleppt worden war nachdem der Kapitän und ca. 20 Mann von  doppelt so vielen mit Knüppeln überwältigt worden waren. Schon bei der  Beschreibung drängte sich mir der Verdacht auf, dass auch diese Adelige  nicht durch irgendeine Qualifikation  zu dieser Forschungsreise gekommen  war.</p>
<p>Der Sekretär des  Adeligen, Herr Wolfarn, war dann auch der Verstand hinter den Kulissen,  der versuchte alles am Laufen zu halten. Nach kurzer Beratung  beschlossen wir zu helfen, da es eh in unsere Richtung ging.</p>
<p>Die Mannschaft  beauftragten wir, Ladung zum Transport auf die Südseite der Insel von  Händlern zu erfragen und so ein wenig die Kasse aufzufüllen und uns,  sollten wir weiter nach Süden ziehen, dort zu treffen uns ansonsten in  regelmässigen Abständen die Insel zu umrunden (mit Waren).</p>
<p>Wir zogen über Felder  und durch Urwälder nach Süden und durchquerten auch die Berge, welche  den Norden vom Süden der Insel trennen. Dörfern gingen wir aus dem Weg,  da wir die Bevölkerung nicht einschätzen konnten, aber dennoch bemerkten  wir, dass das erste Dorf in den Bergen ein großes Fest beging und das  zweite völlig verlassen war. Unbeirrt zogen wir weiter bis zu Stelle des  Überfalls. Nach 20 Tagen rechneten wir nicht mehr mit großartigen  Spuren, konnten aber dennoch einen Schuh der Entführten finden. Davon  motiviert ging es in die nahen Hügel in Richtung eines Tempels, wo wir  von einer Hochzeit hörten, mit einer weißen Frau… Brautraub?</p>
<p>Es stellte sich  heraus, das die Dame in dem zuvor verlassenen Dorf mit dem Häuptling  verheiratet worden war, das Fest, welches wir von weitem gesehen hatten  waren die rituellen Feierlichkeiten im Nachbardorf, und nun war man in  das eigenen Dorf zurückgekehrt.<br />
Dort informierten wir die Dame über unsere  Gegenwart und planen nun, wie wir sie am besten ohne Blutvergießen  befreien, und ob wir einfach mit den Eingeborenen verhandeln oder und  nachts hinschleichen sollen…</p>
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