Früh­som­mer, Jahr 258 des Lichtes, im Messerhaus in Catar

Ich habe Gornemünde und das Meer hinter mir gelassen. 100%ig wohl fühle ich mich damit nicht, aber immerhin ist der Gorn ja auch ein großer Pfad zu Or-Koris.

Nachdem uns vom Sieg über die Untoten auf der Kaufmannsinsel berichtet wurde, sahen wir uns noch ein wenig um, ob unsere Hilfe dort benötigt werden würde. Dies schien nicht der Fall, und das Tragen von Steinen und Balken sahen wir nicht als unser Schicksal an. Auch in der Festung der sieben Magiere war man zwar damit beschäftigt, die Hexerrunen des magischen Stein zu entziffern, benötigte aber über unseren Hinweis auf die Motten hinaus auch keine Unterstützung.

Glücklicherweise war Fergus der Halbling, etwas hartnäckiger (ich glaube er möchte gerne Magier werden) und schloss Freundschaft mit dem Studenten, der die Runen erforschte. Dieser bot uns an, als seine Begleiter mit ihm nach Catar zu reisen und ihn auf dem Weg zu beschützen. Das war sehr in unserem Sinne, da wir auch weitere Informationen bei den elbischen Händler-Abenteurern in Catar vermuteten. Nach einer ereignislosen Reise kamen wir nach ein paar Tagen in der Hauptstadt an.

Die schiere Baulust der Menschen ist schon beeindruckend, ein Ort aus Holz und Stein an dem über 20.000 Lebewesen zusammenkommen ist keine zu verachtende Leistung. Nachdem wir uns eine Unterkunft am Hafen (das Messerhaus) gesucht hatten, wurden wir bei den Elben vorstellig.

Unsere Cousins empfingen uns mit allen Wohltaten der elbischen Kultur, und Kiirion und meine Wenigkeit fühlten erstmals den Stress der letzten Tage von uns abfallen. Nachdem wir unser Interesse an dem Stadtschiff bekundet hatten, bot man uns für den kommenden Tag Unterstützung und Informationsaustausch an.

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