27

Okt

by Carsten

Ich hof­fe irgend­wer wird die­se Auf­zeich­nun­gen eines Tages fin­den. Irgend­je­mand den die Göt­ter schi­cken mei­ne Auf­ga­be zu been­den, denn ich fürch­te ich habe nicht mehr lan­ge, bevor ich vor St. Dre­kon ste­he. Ich suche eine Magi­sche Waf­fe, die Trollaxt. Ich fürch­te, dass sie in die Fal­schen Hän­de gefal­len sein könn­te… Des­halb ver­su­che ich, die Axt zu fin­den bevor sie aus die­sem Klos­ter gestoh­len wird.

Wie unwahr­schein­lich es auch scheint, habe ich doch eine Ver­mu­tung, wie man an die­se Waf­fe kom­men kann. Es gibt einen Weg zu den Mön­chen zu rei­sen, die hier die Axt bewach­ten. Mei­nes Erach­tens nach waren die Kul­tis­ten sehr begabt, was die Win­de der Magie betrifft. Sie kann­ten Wege, sich über lan­ge Distan­zen per Por­tal zu bewe­gen, aber hier sind sie noch wei­ter gekom­men. Ich ver­mu­te das Por­tal die­ses Klos­ters war, mit den rich­ti­gen Mit­teln nicht nur in der Lage Raum, son­dern auch Zeit zu über­win­den.

Ich weiß nicht genau, wo im Klos­ter das Por­tal zu fin­den ist, aber ich bin mir sicher, dass drei Din­ge von­nö­ten sind, um es zu akti­vie­ren. Ein stei­ner­nes Amu­lett, ein magi­scher Ring mit einer Augen­gra­vur und eine Wind­ro­set­te aus Stein. Die­se müs­sen, mit dem Ritu­al, wel­ches der Obe­re des Klos­ters ver­wahr­te, genutzt wer­den. Ich habe das Amu­lett mit­ge­bracht, und hier in der Nähe ver­steckt, die ande­ren Tei­le hoff­te ich im Klos­ter zu fin­den.

Doch jetzt scheint es, als sei mir das Glück nicht mehr hold. Der Hei­li­ge Uga­ris scheint es nicht gut mit mir zu mei­nen, denn ich habe mir den Fuß gebro­chen. Die­se selt­sa­men, hun­de­ar­ti­gen Wesen, die sich hier her­um­trei­ben, machen mir sor­gen. Ich befürch­te sie ahnen mei­ne Schwä­che und wagen sich jeden Tag näher. Ich fürch­te sie wer­den bald angrei­fen.

Mein Glau­be ist mei­ne Rüs­tung,

Alfred von Koh­ler

Comments

  1. Drak on 10.27.2009

    Es ist immer wie­der trau­rig die­se Berich­te zu fin­den. Ich hof­fe, mei­ne Ahnun­gen wer­den sich nicht bewahr­hei­ten.

    Wir suchen wei­ter, ob es noch spä­te­re Berich­te die­ses Recken der Göt­ter gibt, die uns zei­gen, dass sein Leben län­ger währ­te als das der vie­len ande­ren, deren Geschich­te nur noch die Chro­nis­ten erzäh­len.

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