Schau was ich gefun­den habe Ahn!“

Die kleine Miral setzte sich auf seine kno­chi­gen Knie und reckte ihren Fund in die Höhe: Über das Palm­blatt krab­belte lang­sam und bedäch­tig eine fast aus­ge­wach­sene Raupe.

Her­vor­ra­gend Miral!“ lobte er das Mäd­chen bedäch­tig. „Und, weisst Du auch was für eine Raupe das ist?“

Nach­denk­lich besah sich die Kleine das Tier. „Sie hat zwan­zig Beine, und ihre Haut ist fast schon grau. Dafür hat sie aber grüné Füh­ler und Augen die wie kleine rote Bee­ren aus­se­hen. Und schau, unten­rum ist sie auch ganz grün.…“

Seine Gedan­ken schweif­ten ab, wäh­rend Miral immer noch wei­ter die Merk­male der Raupe auf­zähl­ten. Manch­mal fiel es ihm schwer den Klei­nen län­ger zuzu­hö­ren, sie waren ein­fach zu … has­tig für ihn.

…und dann ist da noch die­ses Zei­chen hier auf dem Rücken, sie sieht genauso aus wie Du Ahn. Es ist ganz sicher ein Schä­del­spin­ner, richtig?“

Zufrie­den blickte er das Mäd­chen an. Was war sie, seine Uren­ke­lin? Nein, eher deren Enkel­toch­ter. Seit sei­ner Ver­wand­lung fiel es ihm zuneh­mend schwer, die Gene­ra­tio­nen auseinanderzuhalten.

Ja Miral, es ist ein Schä­del­spin­ner. Und nun lauf, und zeige die Raupe Dei­ner Mut­ter, Dein alter Ahn Der­kan hat noch zu tun.“

Lachend und auf­ge­regt sprang das Mäd­chen von sei­nem Schoß und lief los. Kurz drehte sie sich um und winkte Der­kan Staub­flü­gel und den ande­ren Urah­nen zu, bevor sie end­gül­tig die Höhle der Mumien verliess…

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