Unwirsch zog er den Man­tel enger um sich. Der ver­fluch­te Regen setz­te ihm ziem­lich zu, und das Zie­hen in sei­nem Rücken sag­te ihm, dass sich das Wet­ter wohl so bald auch nicht ändern wür­de.

Was solls“, dach­te er sich, „heu­te wird die Jagd end­lich ein Ende haben.“ Schon seit meh­re­ren Mona­ten ver­folg­te er nun schon die Spur die­ses Hex­ers. Die letz­ten drei von ihnen fast ohne Schlaf und ohne wirk­li­che Rast. Bis auf ges­tern — die Fischer waren zwar Hei­den, aber wenigs­tens freund­lich. Und viel­leicht wür­den sie sogar ihr Ver­spre­chen hal­ten…

Grim­mig starr­te er auf den Ein­gang vor sich. Aus den Tun­neln konn­te er lei­se einen unheim­li­chen Gesang ver­neh­men. Ein letz­tes Mal über­prüf­te er sei­ne Aus­rüs­tung. Den schüt­zen­den Leder­man­tel. Das hei­li­ge Schwert an sei­ner Hüf­te. Den Beu­tel mit Salz und Schrot.

Sei­ne Hand umschloss fest den Stab den er von dem alten Drui­den vor Kiraz erhal­ten hat­te. Heu­te wür­de die Jagd enden, so oder so.

Hörst Du Staub­flü­gel? Heu­te bist Du fäl­lig!“ Noch ein tie­fer Atem­zug, dann betrat der Mann den sie den Berg nann­ten ent­schlos­sen die Höh­le..

Comments

  1. Kampagnenlog Teil 9 – Orkpiraten on 03.02.2010

    […] hat­te ich mir den Abend anders vor­ge­stellt. Als nach der Ein­lei­tung alle erst noch mal 10 Minu­ten über Gott und die Welt schwatz­ten hät­ten eini­ge […]

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